Eine Herbizidmaßnahme in Sommergetreide sollte nicht zu früh erfolgen, da auf das Auflaufen der Unkräuter und Ungräser gewartet werden muss, um diese blattaktiv bekämpfen zu können. Für den Einsatz von Herbiziden bleibt ein Einsatzfenster vom Dreiblattstadium (EC 13) bis zum Ende der Bestockung (EC 29). Der optimale Zeitpunkt liegt beim Beginn der Bestockung zu EC 21 und bei wüchsigem Wetter, da...

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Wie so oft im Frühjahr stauen sich viele Arbeiten auf kurze Zeitfenster oder die Witterung bietet keine optimalen Behandlungsbedingungen bzw. Befahrbarkeit. So können die optimalen Behandlungstermine verpasst werden. So zum Beispiel die erste Kürzung in der Wintergerste in EC 32.

Ist die Ährenbasis bereits mehr als 10 cm abgehoben, sollten Wachstumsregler mit zügiger Anfangswirkung eingesetzt werden.

Produkte wie Medax Top, Prodax oder Fabulis mit dem Wirkstoff Prohexadion wirken auch bei…

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Neben den wachstumsregulatorischen Maßnahmen in den Winterweizen-Beständen, stehen jetzt auch die ersten Fungizideinsätze auf dem Plan. In der Mitte und im Süden Deutschlands ist der Krankheitsdruck eher mäßig, im Norden Deutschlands ist ein deutlicheres Krankheitspotenzial vorhanden. Über Gesamt-Deutschland wird der weitere Krankheitsverlauf jetzt von den weiteren Witterungsbedingungen der nächsten Wochen geprägt werden. Auch die sehr fortgeschrittene Pflanzenentwicklung spielt hierbei eine…

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Nach einem milden Februar ging es mit einem milden März weiter. Regional kamen dann noch wechselhafte Witterungsbedingungen und deutliche Niederschläge hinzu, sodass das Wachstum und die Vegetation deutlich fortgeschritten sind. Die Niederschläge haben die Bodenwasservorräte gut aufgefüllt, sodass Kürzungen bedenkenlos durchgeführt werden können. Einzige Ausnahme bilden hier die wurzelschwachen Bestände in Folge von Sauerstoffmangel, durch Staunässe im Boden

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Wie in jedem Jahr ist die Unsicherheit im Frühjahr über die weltweite Versorgungslage hoch. Von einem weiteren Anstieg der Vorräte bis zu einem starken Abbau ist alles möglich. Diese hohe Unsicherheit ist in den Verkaufsentscheidungen zu berücksichtigen. Beim Raps sind die aktuellen Preisnennung in Abhängigkeit der Transportkosten bis zum Verarbeiter und dem regionalen Wettbewerb von 420 bis 440 €/t kostendeckend. Daher ist es ratsam, einen Teil der zu erwartenden Produktion 2024 zu…

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