Feldtage und Seminar zu: Zwischenfrüchte im Fokus

Zwischenfruchtfeldtage

Termine:

  • Kéthely (Ungarn)                                                          28.10.2022
  • Schorrentin (Mecklenburg-Vorpommern)               01.11.2022
  • Hohenwussen (Sachsen)                                           04.11.2022

Dauer: Jeweils von 8:30 bis 14:00 Uhr

Teilnahme kostenlos! ABER dringede Bitte für eine reibungslose Organisation: Melden Sie sich an!

 

Online-Seminar

Termin:               18.01.2023 (nachmittags) + 19.01.2023 (vormittags)

Dauer:                 Jeweils ca. 3h

Preis:                   160 € zzgl. Mwst.

Hier finden Sie das Anmeldeformular zu den Veranstaltungen

Bodenschutz, Bodenfruchtbarkeit, Biodiversität, Humusaufbau, Nährstoff- und Wasserkreisläufe - All diese Schlagworte werden immer wieder im Zusammenhang mit Zwischenfrüchten genannt. Das Themenfeld der Zwischenfrüchte wirkt dadurch sehr komplex und der Bezug zur Praxis geht oft verloren, sodass die grundlegenden ackerbaulichen Anforderungen und Effekte in den Hintergrund geraten. Es besteht die Gefahr den Überblick zu verlieren.Um Licht ins Dunkle zu bringen und das große Feld der Zwischenfrüchte anschaulicher zu machen, veranstalten wir zusammen mit Landmaschinenherstellern und Saatgutzüchtern einen Zwischenfruchtfeldtag. Dort werden verschiedene Wege für den Umgang mit Zwischenfrüchten aufgezeigt. Kostenlos können Sie dort sieben verschiedene Zwischenfruchtmischungen mit unterschiedlichen Zielsetzungen (Bodenbedeckung, N-Fixierung, etc.) begutachten. Die Sattgutzüchter erläutern dabei, welche Mischung entsprechende Ziele verfolgt. Des Weiteren umfasst die Demofläche zwei Düngestufen, die sich aus einer Nulldüngungsvariante und einer 30/60 N-Variante zusammensetzen. Außerdem wird ein Vergleich zwischen dem Anbausystem in Direktsaat und der klassischen Etablierung mit vorgeschalteter Bodenbearbeitung aufgezeigt. Neben der Etablierung stellt die Beseitigung der Zwischenfruchtbestände die Landwirte in der Praxis immer wieder vor Herausforderungen. Das politisch angestrebte Glyphosatverbot nimmt hier ein wichtiges Werkzeug. In verschiedenen Livetechnikvorführungen soll gezeigt werden, welche Möglichkeiten zukünftig ohne Glyphosat im Umgang mit verschiedenen Zwischenfruchtbeständen bestehen. Dazu stellen die Landtechnikhersteller unterschiedliche Produkte vor.

In einem zweitägigen Online-Seminar bieten wir eine Vertiefung der Thematik an und bringen Sie auf den aktuellen Stand der Zwischenfruchtforschung. Nachfolgende Abbildung liefert einen genauen Überblick der unterschiedlichen Themenkomplexe, die in dem Seminar behandelt werden.  Die Ziele des Zwischenfruchtanbaus werden sowohl aus rechtlicher als auch aus pflanzenbaulicher Sicht beleuchtet. Außerdem werden die Umweltbedingungen des Zwischenfruchtanbaus dargestellt. Inhalte der unterschiedlichen Arten sind zum Beispiel Wurzelsystem, Vegetationsdauer, Winterhärte, etc. Für das Zusammenstellen von Mischungen spielen Stichpunkte wie „Synergismen verschiedener Arten“ oder „Zwischenfrucht im Kontext der Fruchtfolge“ eine Rolle. Bei der Etablierung wird auf unterschiedliche Aussaatsysteme mit deren Vor- und Nachteilen eingegangen. Der Düngebedarf einer Zwischenfrucht wird situationsbezogen eingeordnet. Unsere Referenten zeigen außerdem auf, wie verschiedene Zwischenfrüchte in der Lage sind, Nährstoffe für die Folgekultur zur Verfügung zu stellen. Es werden auch verschiedene Möglichkeiten der Bearbeitung diskutiert, um optimale Startbedingungen für die darauffolgende Frucht zu schaffen. Abschließend soll der Zwischenfruchtanbau aus wirtschaftlicher Perspektive betrachtet werden.

 

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Portfolio

Im Beratungsalltag bleibt nicht immer Zeit um jede Frage ausführlich zu beantworten. Ergänzend bieten wir deshalb jährlich ein bis zwei Seminare zur themenvertiefenden Fortbildung an. Unser Portfolio umfasst die folgenden Themenbereiche:

  • Boden und Bodenbearbeitung

  • Fruchtfolge

  • Grund- und Stickstoffdüngung

  • Applikationstechnik und Konditionierung

  • Kulturen (Getreide, Raps, Mais, Leguminosen)

  • Ungrasbekämpfung

  • Weitere Themen auf Anfrage

 

Interesse? Kontaktieren Sie uns gerne!

Ihr Ansprechpartner: Christoph Amslinger