In der letzten Woche kam es zunächst im Hunsrück zu einem überraschenden Schneefall mit nassen und schwerem Schnee, der die Rapsbestände in der Vollblüte deutlich zusammengedrückt hat. Am Wochenende kam es dann über die Mitte und Süden Deutschlands, speziell in den Mittelgebirgsstandorten zu einem Schneefall bis hin zu einer Höhe von 15 cm. Auch hier war der Schnee sehr nass und schwer, sodass die Rapsbestände entweder abgeknickt sind oder flächendeckend ins Lager gegangen sind. Wichtig ist…

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Bereits vor der Kaltphase wurde ein teilweise deutlicher, aber schlagindividueller Fraß vom Blattrandkäfer an Leguminosen gefunden. Durch die kalten Temperaturen der letzten Woche ist der Fraß durch eine geringere Aktivität des Blattrandkäfers etwas zurückgegangen. Mit einem Anstieg der Temperaturen zum Wochenende hin, ist wieder mit einer Zunahme des Fraßes zu rechnen. Neben den Beständen, die erst aufgelaufen sind oder jetzt durchstoßen, sollten auch die bereits vorher aufgelaufenen Bestände…

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Die Niederschlagsmengen der letzten Tage und Wochen waren flächendeckend sehr üppig und die Bodenvorräte wurden weiter aufgefüllt. Durch den kapillaren Aufstieg ist besonders auf den sonst trockeneren Standorten mit einem feuchteren Mikroklima in den Beständen zu rechnen, als es in den letzten Jahren üblich war. Dazu sind in den nächsten Tagen weitere Niederschläge angekündigt. In Abhängigkeit der Temperatur muss dann auf die Infektionslage der Septoria-Blattdürre geachtet werden.

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An den europäischen Agrarmärkten ist derzeit Ruhe eingekehrt. Der Kurs für den Maiweizen in Paris bewegte sich in den vergangenen Wochen konstant zwischen 200 und 210 €/t und der Kurs für den Mairaps pendelte mit etwas höheren Schwankungen zwischen 440 bis 460 €/t. Während die heranwachsende Ernte bei Raps in Paris auf Niveau der eingelagerten Ernte gehandelt wird, liegt der Aufschlag für den Septemberweizen bei fast 10 €/t. Die Situation an den regionalen Märkten ist nach wie vor sehr…

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