Der Spritzstart ist je nach Region bereits 7 bis 14 Tage her. Da die Prognose-Modelle der ISIP keine Beregnung in ihre Berechnungen einbeziehen, liegt der empfohlene Spritzstart erst eine Woche zurück. Je nach Entwicklungsstand der Bestände und Beregnungsmaßnahmen passt diese Empfehlung aber zu den tatsächlichen Behandlungsterminen. Betrachtet man die Risikoeinschätzung des Infektionsdrucks , wird bislang von einem niedrigen bis mittleren Niveau ausgegangen.

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Das Auftreten des Maiszünslers war ursprünglich auf die wärmeren Regionen in Süd- bzw. Mitteldeutschland beschränkt. In den letzten Jahren weitete sich das Problem auch nach Norddeutschland aus.

 

Trotz einer vernünftigen Bearbeitung der Maisstoppel, um die Winterquartiere der Larven zu zerstören, überlebt ein Teil der Zünslerlarven den Winter und sie verpuppen sich im Frühjahr zu nachtaktiven Faltern.

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Am 30. Mai schien am Rapsmarkt alles verloren. Der Augustraps in Paris markierte ein neues Kurstief von 384 €/t. Landwirten wurden Preise ex Ernte ab Station bis zu 360 €/t geboten. Das Kurshoch für die Ernte 23 mit 760 €/t lag ein Jahr zurück. Damit hatten sich die Preise nahezu halbiert. Die Stimmung war schlecht – viele hatten bis dato zu wenig verkauft. Weitere zwei Wochen später sieht die Welt wieder anders aus. Der Augustraps schloss die zweite Juniwoche mit einem Kurs von 473 €/t.…

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Die Gewitter der letzten und auch kommenden Tage bieten nach der vorangegangenen, trockenen Witterung erste Infektionsereignisse für Cercospora. Rost, Ramularia und Mehltau spielen aktuell noch keine Rolle.

Bei feuchtwarmer Witterung (Temperaturen zwischen 18 und 30 °C und relative Luftfeuchte von 85 bis 100 %) wird zudem die Infektion durch Cercospora beticola begünstigt. Bereits bei Temperaturen um 20 °C beträgt der Infektionszyklus 14 Tage (bei > 25 °C 8 Tage). Eine Infektionsquelle stellt…

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Je enger und langjähriger die Kartoffel in der Fruchtfolge steht, desto größer ist das Risiko von Knollen, die in den nachfolgenden Kulturen durchwachsen. Das Thema ist gerade in den letzten Jahren aktuell, weil es in den vergangenen Wintern selten tiefgehenden Bodenfrost gab. Erst bei unter -2 °C für einen längeren Zeitraum (etwa 50 h) sterben Kartoffelknollen. Zudem haben heiße und trockene Sommer teilweise für besonders kleine Knollen gesorgt, welche vom Roder nicht erfasst werden, aber…

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