Pflanze Aktuell - News für KW 15/2020 - Region Schleswig-Holstein


Aktuelle Situation im Getreide (02.04.2020)

Trotz der relativ kühlen Temperaturen, mit einigen Frostnächten, in den vergangenen Wochen ist die Entwicklung der Getreidebestände kontinuierlich vorangeschritten. Der Frost der letzten Tage hat den Pflanzen allerdings vielerorts zugesetzt, zudem verzeichnen Bestände die kurz vor den Nachtfrösten mit Atlantis oder Broadway behandelt wurden vorerst einen Wachstumsstillstand.

Wie viel Frost verträgt der Raps? (02.04.2020)

Spät und in einigen Regionen auch mit deutlicher Härte traten in der vergangen Woche und Anfang dieser Woche die Nachtfröste auf. Teilweise wurden Temperaturen von -8 bis -10 °C in der Börde verzeichnet. In den Küstenregionen schwankten die Temperaturen zwischen -2 und -5 °C.

Kurze Nachfrostpause (27.03.2020)

Die vergangenen Tage brachten über Deutschland zum Teil kräftige Nachtfröste, die die Entwicklung aller Kulturen deutlich störte. Einhergehend mit intensiver Sonneneinstrahlung und kaltem, sehr trockenem Wind. Ergänzend zu dem News vom 20.03. ein paar Hinweise für die kurze frostfreie Phase über das Wochenende.

Grundsätzlich brauchen alle Kulturen nach den Frösten eine Erholungspause. Aus jetziger Sicht ist damit erst Mitte bis Ende nächster Woche zu rechnen. Dennoch könnten folgende Maßnahmen in den nächsten ein bis zwei frostfreien Tagen geplant werden:

Informationen zur Fernberatung (23.03.2020)

Liebe Beratungskunden,

wie bereits in der vergangenen Woche angekündigt, haben wir Ihnen nachfolgend eine Anleitung zur Fernberatung zusammengestellt (bitte auf die Datei im unteren Teil der Seite klicken). Sollte ein Vor-Ort-Termin aus Gesundheits- oder Sicherheitsgründen für Sie nicht in Frage kommen, bieten wir Ihnen in Absprache mit Ihrem Berater eine Telefon- bzw. Online-Beratung an. Hierzu bitten wir Sie den Termin wie folgt vorzubereiten:

  1. Beratungsprotokoll hinsichtlich der bisher gelaufenen Produktionstechnik ausfüllen
  2. Bilder aus unterschiedlichen Perspektiven der Flächen, die beim letzten gemeinsamen Vor-Ort-Termin angeschaut wurden, machen (näheres dazu in der Anleitung)
  3. Versand der Bilder über Google Fotos

Sobald Sie die Bilder an Ihren Berater versendet haben, wird sich dieser bei Ihnen melden und den Ablauf der Telefon- bzw. Online-Beratung erklären. Ihr Berater sorgt technisch dafür, dass Sie sich parallel die Bilder anschauen und gemeinsam die Situation der Bestände durchsprechen können. Anschließend werden die anstehenden Maßnahmen in gewohnter Weise in das Beratungsprotokoll eingetragen. Auch eine Gruppenberatung ist über diesen Weg möglich.

Eine solche Beratung rechnen wir vom Stundensatz her wie eine Beratung vor Ort ab. Die Spesen und km-Pauschale entfallen, dafür wird die Vor- und Nachbereitungszeit miterfasst.

Erste Getreidekürzungen stehen an – Frostgefahr (20.03.2020)

Der milde Winter und frühe Vegetationsstart haben die Entwicklung des Getreides in vielen Regionen vorangebracht. Während das Getreide im Nordwesten noch immer mit der Nässe und den kühlen Böden zu tun hat, haben die Frühsaaten in den Bördegebieten, Sachsen-Anhalt und Thüringen bereits die Bestockung beendet...

Hinweise zum Winterraps (19.03.2020)

Über den Flugbeginn der Rapsschädlinge in einigen Regionen haben wir gestern bereits berichtet. Es gibt aber weitere Themen, die es derzeit zu beachten gilt:

Zuflug von Rapsglanzkäfern und Rüsslern (18.03.2020)

Die ansteigenden Temperaturen und der Sonnenschein vom letzten Wochenende sorgten in vielen Regionen für Schlupfreiz von Rüsslern und Rapsglanzkäfern (RGK). Die hohen Tagestemperaturen zwischen 15-20 °C vom Wochenbeginn scheinen die Aktivität der Rüssler und Rapsglanzkäfer erhöht zu haben.

Herbizideinsatz im Getreide (18.03.2020)

Zum Teil steht jetzt der Herbizideinsatz im Getreide an. Vor allem auf den Flächen, die im Herbst nicht behandelt wurden und Gräser bzw. einen stärkeren Unkrautbesatz aufweisen.

Pflanzenschutzmittel-Vorkauf (16.03.2020)

Die Corona-Krise erreicht alle Lebensbereiche.

In den letzten Jahren hat die Bevorratung von Pflanzenschutzmitteln auf vielen Betrieben schon stets eine Rolle gespielt. Dieses Jahr ist durch die Corona-Krise die Versorgungslage nicht sicher zu beurteilen, so dass der Handel allgemein zur Bevorratung rät.

Allgemeine Informationen zum Umgang mit dem Corona-Virus (15.03.2020)

Liebe Beratungskunden,

wir möchten Sie darüber informieren, welche Gedanken wir haben, um im Umgang mit der Corona-Krise die Zusammenarbeit mit Ihnen weiter gestalten zu können. Das Ziel dabei ist es, Ihnen weiter beratend zur Seite zu stehen und dabei die Risiken einer gegenseitigen Ansteckung möglichst gering zu halten.

Die Mitarbeiter der Hanse-Agro sind entweder bei Ihnen vor Ort oder arbeiten im Homeoffice. Dadurch soll auch die Ansteckungsgefahr gering gehalten werden.

Innerhalb des jeweiligen Landes, wie z.B. Deutschland, Polen, Ungarn etc. sind die Berater, die dort ansässig sind, unterwegs. Die Kunden, die aus Deutschland heraus beraten werden, werden nach Möglichkeit von den Vor-Ort Mitarbeitern des jeweiligen Landes beraten oder durch „Fernberatung“ (s.u.) betreut. Dazu demnächst mehr. Teilweise haben schon Umorganisationen stattgefunden.

Es können sich zurzeit folgende Situationen ergeben:

1. Termine vor Ort mit Ihnen, also unseren Kunden:

Niemand muss sich zurzeit die Hand geben oder sonstigen Körperkontakt haben (sicherlich ohnehin selbstverständlich).

Unsere Kollegen sind angehalten, Sie am Vorabend eines Beratungstermins anzurufen und den nächsten Tag abzustimmen. Der Personenkreis bei Gruppenberatungen sollte möglichst klein gehalten werden. Wenn möglich, muss eine Person je Betrieb reichen. Lehrlinge etc. können nach der Krise wieder integriert werden. Wenn es Ihrerseits gewünscht sein sollte, werden Gruppen in kleinere Einheiten aufgeteilt.

2. Fall: Berater in Quarantäne:

In einem solchen Fall möchten wir die Termine mit Ihnen trotzdem beibehalten und Sie, wenn möglich, aus der Ferne beraten. Dazu bekommen Sie in den nächsten Tagen einen Arbeitsplan, wie die „Fernberatung“ vorzubereiten ist. Wir werden Beispielbilder aufnehmen und zusenden, um die Arbeitsweise zu erklären. Dazu müssen Sie am Tag vor der Beratung den Termin vorbereiten. Dann wird sich am Folgetag per Skype oder einem ähnlichen Kommunikationstool hingesetzt und Feld für Feld abgearbeitet. Alles wird, wie üblich, im Protokoll festgehalten und Ihnen zugesandt. Das weitere Vorgehen werden wir Ihnen in den nächsten Tagen auf unserer Website zur Verfügung stellen.

Wenn ein(e) Mitarbeiter/in der Hanse-Agro tatsächlich krankheitsbedingt ausfällt, wird Ihnen ein Ersatzberater benannt. Dann wird gemeinsam entschieden, ob ein Vor-Ort-Termin stattfindet oder per „Fernberatung“ gearbeitet wird.

3. Fall: Kunde in Quarantäne oder erkrankt:

In dem Fall informieren Sie uns natürlich vor dem Beratungstermin. Der Berater kommt und geht allein oder mit einem Mitarbeiter Ihres Betriebes über den Acker. Wenn möglich, bereiten Sie das Protokoll auf den aktuellen Stand vor und weisen darauf hin, ob weitere Schläge in Augenschein zu nehmen sind. Nach dem Termin findet dann eine telefonische Absprache über die Inhalte des Protokolls statt.

Diese Woche gab es bereits bei einem unserer Kollegen so einen Fall, was vom Ablauf unproblematisch verlief.

Diese Hinweise können natürlich nur vorläufig sein, da die Geschehnisse um Corona sich sehr dynamisch entwickeln. Wir werden Ihnen bei Änderungen weitere Schritte schriftlich oder auch im persönlichen Gespräch mitteilen.

Ob und wie wir mit entsprechenden Situationen umgehen, liegt natürlich vor allem daran, wie Sie es umsetzen wollen. Die angeführten Punkte sind unsere Vorschläge des Vorgehens. Entsprechend sollten Sie die Abstimmung mit Ihrem/Ihrer Berater/in direkt vornehmen.

Unser Ziel ist es: mit klarem Vorgehen die Beratung so gut wie möglich aufrecht zu erhalten, niemanden gesundheitlich zu gefährden und allesamt arbeitsfähig zu bleiben!

Viele Grüße aus Gettorf,

die Geschäftsführung und das Team der Hanse-Agro

Aktuelle Situation im Wintergetreide (13.03.2020)

Ähnlich wie im Raps zögerte sich die Andüngung der Getreidebestände vielfach aufgrund der schlechten Befahrbarkeit hinaus. Auf einigen Standorten kann diese auch erst in den kommenden Tagen erfolgen. Insbesondere die Gerste zeigt dies aktuell durch deutliche Aufhellungen. Nicht immer ist nur Stickstoffmangel ursächlich: Nässe, Spurennährstoffmangel sowie vorhandene Krankheiten zeigen ebenfalls ihre Effekte.

Aktuelle Situation im Winterraps (12.03.2020)

Die Vegetation und damit auch die Entwicklung der Pflanzen schreiten weiter voran. Die Wettervorhersagen zeigen einen Übergang in eine Hochdruckwetterlage und spätestens ab der kommenden Woche besteht vorerst nur noch eine geringe Niederschlagsgefahr, mit frühlingshaften Tagestemperaturen von 11 bis 18 °C.

Düngung

Wachstumsregler

Insektizide