Pflanze Aktuell - News für KW 27/2020 - Region Schleswig-Holstein


Keimfähigkeitskontrolle (10.07.2020)

Aufgrund der schlechten Aussaatbedingungen im Herbst 2019 ab Oktober ist u.a. in Nordwestdeutschland einiges an Saatgut von Wintergetreide nicht in die Erde gekommen.

 

Bei überlagertem Saatgut gilt es die Qualität vor der Verwendung des Saatgutes zu testen. Dies sollte neben überjährigem Saatgut auch beim Nachbau im eigenen Betrieb ein Standardverfahren sein!

Ertragserfassung aller Kulturen (02.07.2020)

Sehr geehrte Beratungskunden,

auf den leichten Standorten hat die Gerstenernte bereits in der letzten Woche begonnen. Zwar hat es sich aktuell etwas abgekühlt, die Hitze der vergangenen Tage hat die Abreife der Bestände jedoch deutlich vorangetrieben.

 

Besonders um wichtige Rückschlüsse für das nächste Jahr ziehen zu können, sind wir auf Ihre Ertragsrückmeldungen angewiesen und warten gespannt auf die Ergebnisse der gemeinsamen Herbst- und Frühjahrsarbeit. Bitte nutzen Sie die Druschpausen, um Ihre Erträge an uns zurückzumelden.

Raps- oder Zwischenfruchtanbau nach Winterweizen mit ALS-Behandlung (02.07.2020)

Unter normalen Witterungsbedingungen, die einen Abbau von Wirkstoffen zulassen, ist der Anbau von Winterraps und Zwischenfrüchten nach Winterweizen in Mulchsaat durchaus gängige Praxis.

Der Verlauf der Frühjahrswitterung 2020 sollte jedoch in diesem Jahr zu denken geben.

Spätbehandlungen mit Glyphosat (23.06.2020)

Vereinzelt lassen sich Flächen mit einer stärkeren Spätverunkrautung im Getreide und Raps finden. Für eine Sikkation zur Ernte können glyphosathaltige Pflanzenschutzmittel zum Einsatz kommen, dabei gelten seit 2014 eingeschränkte Anwendungsbestimmungen zur Ernteerleichterung insbesondere von Getreide.

Mech. Unkrautregulierung in Ackerbohnen – eine Alternative? (12.06.2020)

Alternative Methoden zur Unkrautregulierung rücken u.a. aufgrund der Zulassungssituation von Herbiziden immer mehr in den Fokus. Deshalb untersuchen wir in einem Gemeinschaftsversuchs mit der NPZ und Blunk in den Ackerbohnen zum wiederholten Male das Potential mechanischer Verfahren der Unkrautbekämpfung und vergleichen auf einem Praxisschlag chemische-, mechanische- und kombinierte Verfahren hinsichtlich des Unkrautbesatzes.

In einem kurzen Video stellen wir Ihnen den Versuch in Schleswig-Holstein vor. Klicken Sie dafür auf den nachfolgenden Link:

Mechanische Unkrautregulierung in Ackerbohnen - eine echte Alternative?

Erneute Gefahr von Fusariuminfektionen (12.06.2020)

Auf einzelnen Standorten, insbesondere im Norden, sind für das Wochenende erneut Niederschläge und Temperaturen von > 18 °C mit Gewittergefahr gemeldet. Ein Großteil der fungiziden Abschlussbehandlungen sind bereits gelaufen. Spät gedrillte Weizen nach Mais haben allerdings häufig erst jetzt das Stadium der Vollblüte erreicht

Erste Rübenmotten gefunden (10.06.2020)

In Sachsen-Anhalt und Polen mehren sich die Funde der Rübenmotten in den Pheromonfallen. Außerdem lassen sich in den kleinen Rüben erste Kotkrümel und Larven finden. Das derzeit trocken-warme Wetter wirkt befallsfördernd. Niederschläge würden das Schadpotential deutlich verringern.

Aktuelle Situation in den Leguminosen (10.06.2020)

Die grobkörnigen Leguminosen Ackerbohne, Erbsen und Lupinen stehen bereits in der Blüte. Weiterhin gilt es auf den Befall der schwarzen Bohnen-, der grünen Erbsen- und Pfirsichblattlaus zu achten. Vor allem beim Auftreten der grünen Erbsenblattlaus ist ein schnelles Handeln gefragt.

Läuse im Winterweizen (04.06.2020)

In einigen Regionen gab es in den vergangenen Tagen ein deutlichen Zuflug von Blattläusen im Weizen. Nach dem Regen ist mit weiteren Zuflügen zu rechnen. Für eine Virusübertragung ist es in dem jetzigen Entwicklungsstadium des Weizens zu spät, der Saugschaden in der Ähre ist derzeit noch gering.

Infektionsgefahr Ährenfusarium Winterweizen/-durum (04.06.2020)

Nachdem die letzten Wochen regionsübergreifend von anhaltender Trockenheit geprägt waren, sind ab Mitte dieser Woche (KW 23) landesweit verbreitet Niederschlagsereignissen prognostiziert. Diese ziehen sich in manchen Regionen bis in die nächste Woche hinein.