Pflanze Aktuell - News für KW 17/2020 - Region Schleswig-Holstein


Herbizide Zuckerrüben (24.04.2020)

Die Herbizidanwendung in die auflaufenden Zuckerrüben steht unter dem Stern der Trockenheit. Wie kann damit umgegangen werden?

Ackerbohnen/Erbsen auf Blattrandkäfer kontrollieren (23.04.2020)

Ackerbohnen und Erbsen laufen derzeit auf, oder haben bereits das zweite Blatt entfaltet. Es lässt sich ein erstes Auftreten von Blattrandkäfern bonitieren.

Erste Rübenschädlinge (23.04.2020)

Die Rübenaussaat wurde auf vielen Standorten um Ostern abgeschlossen. Früher gesäte Bestände entfalten mittlerweile das erste Laubblatt. Die warmen Temperaturen rufen auch die Schädlinge auf den Plan.

Raps: Blütenbehandlung (23.04.2020)

Deutschlandweit präsentieren sich die Rapsbestände in allen Regionen sehr unterschiedlich. Die verspätete Andüngung, Infektionen durch Cylindrosporium und u.a. der starke Befall durch Erdflohlarven haben den Pflanzen zugesetzt. Die Blüte ist in den vergangenen Tagen durch die warmen Temperaturen weiter vorangeschritten und einige Bestände haben die Vollblüte (EC 65; > 50 % der Blüten am Haupttrieb geöffnet, erste Blütenblätter fallen) erreicht.

Aktuelle Situation im Winterweizen (21.04.2020)

Die Krankheitssituation im Weizen ist weiterhin als relativ entspannt anzusehen. Allerdings muss zwischen den einzelnen Regionen unterschieden werden. Während der Nordwesten und die Küstenregionen weiterhin vom Morgentau profitieren, ist es in Mittel- und Ostdeutschland anhaltend trocken.

Herbizideinsatz in Zuckerrüben trotz Trockenheit (21.04.2020)

Neben den Rüben laufen derzeit in den meisten Fällen auch die Unkräuter gleichmäßig auf. Deren Entwicklung bestimmt den Termin für eine erste Herbizidmaßnahme, in einigen Fällen wurde das Keimblattstadium bereits überschritten.

Thripsenbefall in Wintergetreide (21.04.2020)

Stehen in der Wintergerste und im Roggen in den kommenden Tagen Nachkürzungsmaßnahmen an, sollten die Bestände zuvor auf einen Befall mit Thripsen kontrolliert werden. In Mitteldeutschland spielen außerdem zunehmend Getreidehähnchen und Läuse eine Rolle.

Nachkürzung Winterroggen EC 37/39 (21.04.2020)

Vielfach wurde in den meisten Roggenbeständen die erste Kürzung zu EC 31/32 rund um Ostern gefahren. Je nach Saatzeit ist derzeit häufig das vorletzte Blatt (F-1) halb geschoben. Vereinzelt spitzt aber auch schon das Fahnenblatt.

Nachkürzung/ Zwischenlage Wintergerste (21.04.2020)

Die Wintergerste hat in den vergangenen Tagen deutliche Entwicklungssprünge vollzogen und in einigen frühen Beständen (u.a. SU Ellen und Lomerit) spitzt bereits das Fahnenblatt. Sorten wie KWS Kosmos zeigten vielerorts einen verhalteneren Wuchs (überwiegend EC 32) und wurden erst in den vergangenen Tagen das erste Mal eingekürzt.

Auszeichnung Stifterverband (21.04.2020)

Sehr geehrte Beratungskunden,

seit Anbeginn führen wir zum eigenen, unabhängigen Erkenntnisgewinn sowie zur Erforschung und Lösung praxisrelevanter, ackerbaulicher Probleme eigene Versuche und Forschungstätigkeiten durch. Dabei bekommen wir von Ihnen viel Unterstützung.

Mais: Herbizideinsatz bei Trockenheit (17.04.2020)

Vielerorts hat das Maislegen nach Ostern begonnen, einzelne Flächen sind bereits vor Ostern bestellt. Die Bodenbedingungen zeigen sich vorwiegend mit guter Bodenstruktur. Die Bodenfeuchte konnte vielerorts in Folge wassersparender Bearbeitung gut in den unteren Bodenschichten gehalten werden.

Aktuelle Situation im Wintergetreide (17.04.2020)

Während es im Norden weiterhin kühl bleibt, mit der Gefahr von Nachtfrösten, steigen die Temperaturen in Mittel- und Süddeutschland wieder auf > 20 °C an.

Winterraps: Erdflohlarven (15.04.2020)

Auf vielen Rapsflächen sind derzeit Erdflohlarven zu finden. Der Befall zeichnet sich durch ausgedehnte Fraßgänge in den Blattstielen sowie dem Stängel aus. Häufig findet man an den Pflanzen, die durch ein stagnierendes Wachstum oder vermehrte Nebentriebbildung auffallen, narbenartige Ein- und Ausbohrlöcher, die verbräunt sind.

Wintergetreide: Erste Kürzung verpasst? (14.04.2020)

Während am vergangenen Wochenende in weiten Teilen Deutschlands noch Temperaturen von > 17°C gemessen wurden, fielen diese nun wieder auf unter 10 °C. Zudem kehrte leichter Nachtfrost zurück. In den kommenden Tagen werden eher Tagestemperaturen zwischen 10-15 °C erreicht, in Mittel- und Süddeutschland auch bis zu 17/18 °C. Niederschläge, schon gar nicht in nennenswerter Menge, sind nicht in Sicht.

Aktuelle Situation auf dem Acker an Ostern (10.04.2020)

Auch rund um das Osterwochenende stehen unterschiedliche Maßnahmen auf dem Acker und in den Beständen an.

In drei Videos fassen wir die aktuelle Situation und die Maßnahmen an einem Standort im östlichen Hügelland Schleswig-Holsteins für Sie zusammen. Um zu den Videos zu gelangen klicken Sie auf die nachfolgenden Titel:

Aktuelle Situation im Winterraps – April 2020

Aktuelle Situation in der Wintergerste – April 2020

Bodenbearbeitung zur Maisaussaat 2020

Das Team der Hanse-Agro GmbH wünscht Ihnen und Ihren Familien frohe Ostern und bleiben Sie gesund!

Keimtemperaturen Zuckerrüben und Unkräuter (07.04.2020)

Die Rübenaussaat ist mittlerweile überall in vollem Gange und die vorausgesagten Temperaturen werden die Auflaufphase der Rüben und auch der Unkräuter vorantreiben.

Läuse im Getreide beachten (06.04.2020)

In der Wintergerste sind vermehrt Virusnester aus Herbstinfektionen durch Blattläuse zu finden. Nach wie vor halten sich virusinfizierte Läuse in den Beständen auf und sie werden durch die warmen Temperaturen derzeit aktiv.

Fungizidstrategien Wintergetreide (06.04.2020)

Neben den wachstumsregulatorischen Maßnahmen stehen auch die ersten Fungizideinsätze an, sofern ein Ausgangsbefall vorhanden ist. Die abgelaufenen Nachtfröste sowie die  angesagte Witterung und die damit geringe Luftfeuchtigkeit macht es unter anderem den Rosten und Mehltau schwer sich etablieren.

Erste Getreidekürzung steht an (06.04.2020)

Wie bereits im Fax vom 02.04. beschrieben steht insbesondere in der Wintergerste und den frühen Weizen rund um Ostern die erste Kürzung an. Der milde Winter hat dafür gesorgt, dass Sie insbesondere in den Septembersaaten und der Wintergerste ein „Kurztagsinternodium“ (hochgeschobener Bestockungsknoten) finden. 

Zuflüge Rapsschädlinge und Fungizideinsatz (06.04.2020)

Mit den steigenden Temperaturen und der Strahlung ist in dieser Woche mit deutlichen Zuflügen der Rapsschädlinge zu rechnen. Wo bereits gegen Rüssler behandelt wurde, stehen die Rapsglanzkäfer (RGK) im Vordergrund. In den Höhenlagen und in Küstennähe ist mit einer Kombination aus Rüsslern und RGK zu rechnen.

Aktuelle Situation im Getreide (02.04.2020)

Trotz der relativ kühlen Temperaturen, mit einigen Frostnächten, in den vergangenen Wochen ist die Entwicklung der Getreidebestände kontinuierlich vorangeschritten. Der Frost der letzten Tage hat den Pflanzen allerdings vielerorts zugesetzt, zudem verzeichnen Bestände die kurz vor den Nachtfrösten mit Atlantis oder Broadway behandelt wurden vorerst einen Wachstumsstillstand.

Wie viel Frost verträgt der Raps? (02.04.2020)

Spät und in einigen Regionen auch mit deutlicher Härte traten in der vergangen Woche und Anfang dieser Woche die Nachtfröste auf. Teilweise wurden Temperaturen von -8 bis -10 °C in der Börde verzeichnet. In den Küstenregionen schwankten die Temperaturen zwischen -2 und -5 °C.

Kurze Nachfrostpause (27.03.2020)

Die vergangenen Tage brachten über Deutschland zum Teil kräftige Nachtfröste, die die Entwicklung aller Kulturen deutlich störte. Einhergehend mit intensiver Sonneneinstrahlung und kaltem, sehr trockenem Wind. Ergänzend zu dem News vom 20.03. ein paar Hinweise für die kurze frostfreie Phase über das Wochenende.

Grundsätzlich brauchen alle Kulturen nach den Frösten eine Erholungspause. Aus jetziger Sicht ist damit erst Mitte bis Ende nächster Woche zu rechnen. Dennoch könnten folgende Maßnahmen in den nächsten ein bis zwei frostfreien Tagen geplant werden:

Informationen zur Fernberatung (23.03.2020)

Liebe Beratungskunden,

wie bereits in der vergangenen Woche angekündigt, haben wir Ihnen nachfolgend eine Anleitung zur Fernberatung zusammengestellt (bitte auf die Datei im unteren Teil der Seite klicken). Sollte ein Vor-Ort-Termin aus Gesundheits- oder Sicherheitsgründen für Sie nicht in Frage kommen, bieten wir Ihnen in Absprache mit Ihrem Berater eine Telefon- bzw. Online-Beratung an. Hierzu bitten wir Sie den Termin wie folgt vorzubereiten:

  1. Beratungsprotokoll hinsichtlich der bisher gelaufenen Produktionstechnik ausfüllen
  2. Bilder aus unterschiedlichen Perspektiven der Flächen, die beim letzten gemeinsamen Vor-Ort-Termin angeschaut wurden, machen (näheres dazu in der Anleitung)
  3. Versand der Bilder über Google Fotos

Sobald Sie die Bilder an Ihren Berater versendet haben, wird sich dieser bei Ihnen melden und den Ablauf der Telefon- bzw. Online-Beratung erklären. Ihr Berater sorgt technisch dafür, dass Sie sich parallel die Bilder anschauen und gemeinsam die Situation der Bestände durchsprechen können. Anschließend werden die anstehenden Maßnahmen in gewohnter Weise in das Beratungsprotokoll eingetragen. Auch eine Gruppenberatung ist über diesen Weg möglich.

Eine solche Beratung rechnen wir vom Stundensatz her wie eine Beratung vor Ort ab. Die Spesen und km-Pauschale entfallen, dafür wird die Vor- und Nachbereitungszeit miterfasst.