Marktkommentar - News für KW 29/2020 - Region Schleswig-Holstein


Ölsaaten: Hohe Nachfrage trotz Corona (28. Juni 2020)

Durch die Folgen der Corona-Krise mit einer verminderten Nachfrage nach Biodiesel waren die Preise für Pflanzenöle im März um 100 bis 150 €/t in Rotterdam eingebrochen. Bei stabilen Ölschrotpreisen gab der Sojabohnenkurs in Chicago zwischenzeitlich um 20 $/t nach und der Rapskurs in Paris um 40 €/t. Im Tiefpunkt notierte der Kurs für Raps an der Matif in Paris bei 341 €/t. Mittlerweile haben sich die weltweiten Ölsaatenmärkte vom Schock des Lockdowns im März erholt. Der Augustraps in Paris wurde Ende Juni für 377 €/t und die Novemberbohne in Chicago für 320 $/t gehandelt. Die weitere Entwicklung des Ölsaatenmarktes ist zum einen von der Vegetationsentwicklung auf der Nord- und Südhalbkugel und zum anderen von der wirtschaftlichen Entwicklung der Weltwirtschaft abhängig. Im Folgenden wird die aktuelle Entwicklung der Angebots- und Nachfrage analysiert kommentiert.

Weltweites Wachstum

Hoffnung ruht auf China

Reichlich Sojabohnen weltweit

Weltweit mehr Raps

Rekordernte bei Sonnenblumen

Palmölernte in Gefahr

Schlussfolgerung