Marktkommentar - News für KW 17/2019 - Region Schleswig-Holstein


Der Blick zum Himmel (22. April 2019)

Während zum Frühlingsbeginn die Kurse an den internationalen Getreidemärkten einen leichten Aufwärtstrend zeigten, gaben die Kurse in den Tagen vor Ostern wieder nach. In Chicago stieg der Kurs für den Maiweizen in der zweiten Märzhälfte zunächst 17 US$/t auf 170 $/t und fiel anschließend bis Gründonnerstag wieder auf 162 $/t. In Paris übersprang der Maikurs kurz die Widerstandslinie von 190 €/t und fiel anschließend wieder auf 183 €/t zurück. In Deutschland zahlen die Verarbeitungsbetriebe in den Verbrauchsregionen aktuell eine Prämie auf den Kurs an der Pariser Börse. Der Aufschlag beträgt im Westen und Südwesten zwischen 5 und 10 €/t. Im Norden sind es sogar zwischen 8 und 12 €/t. Dabei blicken die Händler an den regionalen Märkten täglich nach Paris und folgen deren Vorgaben. Die Verarbeiter bewegen sich in diesem Jahr nach der Dürre zwischen einem knapp versorgten Binnenmarkt und der Nachfrage aus den Exporthäfen. Hinzu kommen die vielversprechenden Meldungen vom Weltmarkt. Erste Prognosen verheißen regional eine gute Ernte auf der Nordhalbkugel. Im Folgenden werden die aktuellen Marktfaktoren analysiert.

Vielversprechende Prognosen

Fragezeichen in der EU-28

Exporte nehmen Fahrt auf

Schlussfolgerung

 

 

Leichter Aufwind bei Raps (7. April 2019)

Nach dem Abwärtstrend im Februar stabilisierte sich der weltweite Ölsaatenmarkt trotz der Verunsicherung durch die ungelösten Handelskonflikte zwischen China, den USA und Kanada sowie den Witterungsmeldungen rund um den Globus. In Chicago bewegte sich die Kurspanne im März für die Maibohne zwischen 325 und 335 $/t. Im kanadischen Winnipeg zeigten die Kurse nach dem Kursrutsch infolge der chinesischen Handelsbeschränkungen für kanadischen Raps zuletzt wieder leicht nach oben. Das freundlichere Marktumfeld hat sich auf den europäischen Markt übertragen. In Paris übersprang der Mairaps die Widerstandslinie von 360 €/t und schloss am Ende der erstenAprilwoche mit einem Kurs von 362 €/t. Deutschlandweit wurden franko Ölmühle wieder Preise zwischen 360 und 370 €/t genannt. Die höchsten Preise bezahlten die Ölmühlen im Binnenland und am Rhein. Im Folgenden werden die Marktfaktoren für die kommenden Wochen analysiert.

Großes Fragezeichen hinter China

Hohe US-Sojabohnenvorräte

Hohe südamerikanische Ernte

Weltweit mehr Biodiesel

China weist kanadischen Raps zurück

Zunehmende Vertragsabschlüsse für Raps

Schlussfolgerung