Marktkommentar - News für KW 11/2020 - Region Schleswig-Holstein


Kurseinbruch rund um den Globus (9. März 2020)

Rund um den Globus hat die Unsicherheit sehr stark zu genommen. Deutlich wird es besonders am Ausnahmezustand in Norditalien. Die Dämme scheinen gebrochen. Die Aktien- und Rohstoffmärkte sind eingebrochen. In Paris fiel am heutigen Montag bis 14:00 der Raps um 8 – 10 €/t. Der Mairaps lag bei 368 €/t und der Augustraps bei 361 €/t. Die Ölmühlen nennen Preise von 370 bis 377 €/t.  Der auslaufende Märzweizen gab um 9,5 €/t (auslaufender Kontrakt, daher sollte er nicht beachtet werden) auf 174 €/t nach, der Maiweizen um 4 €/t  (178 €/t) und der Septemberweizen um 3 €/t auf 175 €/t. In Hamburg fiel der Weizen um 7 €/t auf 183 €/t und die Futtergerste ......

Agrarmärkte: Angst vor der Krise (8. März 2020)

An den internationalen Aktien- und Warenterminbörsen sprechen viele Marktbeteiligte seit Ende Februar von der Corona-Krise. Sah es zu Jahresbeginn nach einer Epidemie in China und den angrenzenden Ländern aus, ist das Virus mittlerweile rund um den Globus angekommen. Die Welt hat Angst, dass die Folgen des Virus die Weltwirtschaft für die kommenden Wochen oder vielleicht auch Monaten beeinflussen kann. Der Dow Jones Index in den USA fiel seit Mitte Februar um 12 %, der deutsche Aktienindex DAX um 15 %, der Kurs für Rohöl um 14 %, für Raps an der Matif  um 5 % und für Weizen an der Matif um 4 %. Im Folgenden werden die Auswirkungen des Corona-Virus für die Getreide- und Ölsaatenmärkte eingeordnet. 

Corona mehr als ein Hirngespinst

Gedämpfte Stimmung an den Agrarbörsen

Wahl der Vermarktungsstrategie

Ölsaaten: Schattenwurf aus Asien (23. Februar 2020)

Dem Höhenflug zu Jahresbeginn und dem starken Rückgang der Preise in der zweiten Januarwoche folgte im Februar 2020 eine Seitwärtsbewegung des Ölsaatenmarktes in Chicago, Paris und Winnipeg. Die Maibohne schloss die dritte Februarwoche in Chicago mit 328 $/t, der Maisraps in Winnipeg mit 460 CAD/t (320 €/t) und mit 400 €/t in Paris. Diese Seitwärtsbewegung spiegelt sich auch auf den Preisnennungen franko Ölmühle von 400 bis 406 €/t wider. Aufgrund des knappen Rapsangebotes zahlen einige Ölmühlen eine Prämie auf die Börsennotierung. Die weiteren Preisaussichten für Ölsaaten werden aktuell von preissteigernden Faktoren als auch von preissenkenden Faktoren beeinflusst.

Schwache Nachfrage in China und Indien

Pflanzenöl unterbewertet? 

Reichlich Sojabohnen in Südamerika

Erste Schätzungen für die Rapsproduktion 2020

Schlussfolgerung