Marktkommentar - News für KW 09/2020 - Region Schleswig-Holstein


Ölsaaten: Schattenwurf aus Asien (23. Februar 2020)

Dem Höhenflug zu Jahresbeginn und dem starken Rückgang der Preise in der zweiten Januarwoche folgte im Februar 2020 eine Seitwärtsbewegung des Ölsaatenmarktes in Chicago, Paris und Winnipeg. Die Maibohne schloss die dritte Februarwoche in Chicago mit 328 $/t, der Maisraps in Winnipeg mit 460 CAD/t (320 €/t) und mit 400 €/t in Paris. Diese Seitwärtsbewegung spiegelt sich auch auf den Preisnennungen franko Ölmühle von 400 bis 406 €/t wider. Aufgrund des knappen Rapsangebotes zahlen einige Ölmühlen eine Prämie auf die Börsennotierung. Die weiteren Preisaussichten für Ölsaaten werden aktuell von preissteigernden Faktoren als auch von preissenkenden Faktoren beeinflusst.

Schwache Nachfrage in China und Indien

Pflanzenöl unterbewertet? 

Reichlich Sojabohnen in Südamerika

Erste Schätzungen für die Rapsproduktion 2020

Schlussfolgerung

Märkte im Zwiespalt (9. Februar 2020)

Von Mitte Dezember bis Mitte Januar befand sich der Weizenmarkt in einer stetigen Aufwärtsbewegung. So stieg der Kurs für den Märzweizen an der Euronext in Paris in diesem Zeitraum um 16 €/t auf 198 €/t. Ab der dritten Januarwoche stoppte der Aufwärtstrend und die Kurse gingen zwischenzeitlich bis Anfang Februar um fast 10 €/t auf 189 €/t zurück. Ende der ersten Februarwoche hatte sich der Kurs leicht auf 193 €/t erholt. Der Markt richtete sich damit nach den US-Börsen, wo eine ähnliche Marktentwicklung zu beobachten war. Insgesamt scheint der Markt gerade seine Richtung zu suchen. Im Folgenden wir die aktuelle Situation an den Getreidemärkten genauer erläutert.

Sorge um Corona und ASP

Exporte preisbestimmend

Geteilter deutscher Markt

Wachstum in Südamerika

Blick auf die Aussaatflächen

Schlussfolgerung