Marktkommentar - News für KW 04/2020 - Region Schleswig-Holstein


Preisspitze erreicht? (26. Januar 2020)

Die Versorgungssituation bei Raps bleibt in der EU weiter knapp. Die Ölmühlen sind auf der Suche nach Ware. Dies zeigte sich in stark ansteigenden Rapspreisen bis Mitte Januar. So stieg der Kurs für den Mairaps in Paris Anfang der zweiten Januarwoche auf fast 417 €/t. Dies sind über 30 €/t mehr als noch zur Ernte 2019 vor einem halben Jahr. Die knappe Versorgung der deutschen Ölmühlen zeigte sich besonders an dem Rapspreisen franko Ölmühle, die kurzfristig 420 €/t erreichten. Gestützt wurden die Rapspreise von steigenden Palmölpreisen infolge eines knapperen Angebots in Südostasien. Bis Ende der dritten Januarwoche hat eine Preiskorrektur nach unten stattgefunden. So schloss der Mairaps am 24. Januar mit knapp 403 €/t. Ist die Preisspitze für Raps bereits erreicht oder handelt es sich lediglich um ein Zwischentief?

Raps in der EU weiter knapp

Australischer Raps gefragt

Canola im Fokus

Palmöl - Aufwärtstrend gestoppt

Starke Nachfrage am Sojamarkt

Schlussfolgerung für die Vermarktung

Getreideverkäufe fortsetzen (12. Januar 2020)

Die positive Stimmung zum Jahreswechsel 2019/20 hat sich in der ersten Januardekade fortgesetzt. Die Börsen in Chicago und Paris starteten in das Jahrzehnt mit leichten Kurssteigerungen. In Chicago stieg der Märzweizen um 3 $/t auf 207 $/t (187 €/t) und in Paris um 3 €/t auf 192 €/t. Der positive Trend ist auch in den deutschen Seehäfen sichtbar. Die Verschiffung von Exportweizen aus der EU-28 hat sich zu Beginn des Jahres fortgesetzt. In den Ostseehäfen wird von Exportverladungen nach Saudi-Arabien und Afrika berichtet. Insgesamt wird zu Jahresbeginn von Weizen- und Gerstenverladungen in Höhe von knapp 200.000 t berichtet. Die hohen Handelsaktivitäten führten im Dezember und in der ersten Januardekade zu einer regen Handelstätigkeit im Norden. Die Landwirte nutzten die anziehenden Preise für die Fortsetzung der Vermarktung. Es wurden Verkaufspreise von A- und B-Weizen von 180 bis 184 €/t ab Station genannt. In den deutschen Seehäfen wurden in Abhängigkeit der Qualität Preisprämien auf die Pariser Börse von 3 bis 5 €/t gewährt. Auch der Monatsbericht des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums, USDA, vom 10. Januar unterstreicht die positive Exportentwicklung für die EU-28.

Steigende EU-Weizenexporte

Schwächelnde russische Weizenexporte

EU-Gerste wieder wettbewerbsfähig

Mais ist nachgefragt

Weltweite Getreidevorräte sinken

Schlussfolgerung

Neujahrsgruß 2020

          Wir sind, was wir denken.

          Alles, was wir sind, entsteht

          aus unseren Gedanken. 

          Mit unseren Gedanken

           formen wir die Welt.

                                                        Buddha

 

Die Diskrepanz zwischen den Gedanken der Gesellschaft, .....