Marktkommentar - News für KW 02/2019 - Region Schleswig-Holstein


Fragezeichen hinter der südamerikanischen Ernte (13. Januar 2019)

Der Blick an den weltweiten Börsen ging seit Jahresbeginn nach Südamerika und nach Peking. In Südamerika bereitet das trockene Wetter den Farmern Sorgen und in Peking fanden die Handelsgespräche zwischen den USA und China statt. Trotz dieser beiden Markt prägenden Ereignisse bewegten sich die Kurse am Ölsaatenmarkt vorerst seitwärts. In Chicago wurde die Sojabohne zwischen 330 und 340 $/t und in Paris zwischen 365 und 368 €/t gehandelt. Im Gegensatz zur Pariser Börse erholten sich die Rapspreise franko Ölmühle nach der Preisschwäche zum Jahresende 2018. Franko Ölmühle stiegen die Preise um 8 bis 12 €/t. Im Folgenden werden die Auswirkungen der südamerikanischen Vegetationsentwicklung und der Handelsgespräche in Peking analysiert.

Weniger Sojabohnen

Hohe US-Vorräte 

Teurer EU-Raps

Schlussfolgerungen

Neujahrsgruß 2019

Es geht im Leben nicht darum, 

zu warten, dass das Unwetter vorbezieht. 

Es geht darum, zu lernen, 

im Regen /in der Sonne zu tanzen.

Hillary Hinton Ziglar (1926-2012)

US-amerikanischer Geschäftsmann und Autor

 

Im Vorjahr schrieben wir in unserem Neujahrsgruß ......

Raps im Abseits (23. Dezember 2018)

In den vergangenen 20 Jahren leuchteten beim Thema Raps die Augen. Raps trug durch die hohe Eigenrentabilität und dem Vorfruchtwert entscheidend zum Erfolg des Ackerbaus bei. Hohe Rapserträge und hohe Preise infolge der steigenden weltweiten Nachfrage nach Ölsaaten sowie der Ausbau der europäischen Biodieselproduktion waren die Faktoren des Erfolges. Dies hat sich in den vergangenen Jahren langsam geändert. Sinkende Erträge aufgrund zu enger Fruchtfolgen, Einschränkungen im Pflanzenschutz sowie einer veränderte Biodieselpolitik brachten neben schwierigen Witterungsjahren den Raps unter Druck. Zusätzlich drücken die Rekordernten bei Sojabohnen und Sonnenblumen auf den Preis. Der Raps ist mittlerweile zum Sorgenkind im Ackerbau geworden. Neben den ackerbaulichen Problemfeldern ist in den kommenden Monaten die Marktentwicklung zu beachten.

Rapspreis unter Druck

Rekordernte bei Sojabohnen

Rekordernte bei Sonnenblumen

Druck auf den Rapsölpreis

Wenig Raps zur Ernte 2019

Schlussfolgerung

Positive Stimmung am Getreidemarkt (16. Dezember 2018)

Im Gegensatz zu einer ruhigen und besinnlichen Adventszeit sind die Getreidemärkte Mitte Dezember nach einer anhaltenden Seitwärtsbewegung leicht in Schwung gekommen. Seit dem Kurstief in Paris Mitte November in Höhe von 200 €/t ist der Kurs des Märzweizens in der dritten Adventswoche auf 207 €/t gestiegen. In den deutschen Exporthäfen wurde für Brotweizen zwischen 206 und 210 €/t gezahlt. Ab Station berichten Landwirte in Küstennähe mittlerweile von Preisen zwischen 200 und 205 €/t. Auch in den westdeutschen Verbrauchsregionen wurden die Preise angehoben. Am Oberrhein notiert der Brotweizen franko Mühle mittlerweile mit 206 €/t und am Niederrhein mit 215 bis 218 €/t. 

Damit folgte der deutsche Markt in der ersten Dezemberhälfte der Preisentwicklung an den internationalen Märkten. In Chicago stieg der Kurs für den Dezemberweizen um 10 $/t auf 195 $/t. In den Seehäfen am Golf von Mexiko erhöhten die US-Exporteure die Gebote für den Soft Red Winter um 11 $/t auf 228 $/t und für den Hard Red Winter um 16 $/t auf 247 $/t. Auch russischer Weizen ist mittlerweile teuer. In den Schwarzmeerhäfen wurde für Brotweizen Richtung Ägypten Preise fob von 242 $/t genannt. Im französischen Exporthafen Rouen kletterte der Preis auf 239 $/t (212 €/t). Im Folgenden werden die Hintergründe für den Preiusanstieg und die Marktaussichten für die kommenden Wochen analysiert.

Steigende Nachfrage am Weltmarkt

Unsicherheit auf der Südhalbkugel

Reichlich Mais in der Ukraine

Schlussfolgerung für die Vermarktung