Marktkommentar - News für KW 23/2020 - Region Schleswig-Holstein


Weltweite Versorgungslage bei Getreide überschätzt (1. Juni 2020)

Das Vermarktungsjahr 2019/20 neigt sich weltweit dem Ende. Ein Abwärtstrend am Weizenmarkt in der Ernte 2019 folgte bis Februar 2020 ein stetiger Aufwärtstrend. Insgesamt stieg der Weizenpreis in Deutschland um 20 bis 30 €/t. Nach einem kurzen Preiseinbruch zu Beginn der Corona-Krise hat sich der Markt erholt und wird in Deutschland franko Verarbeiter und in den Seehäfen wieder zwischen 185 und 200 €/t gehandelt. Die Einlagerung des Weizens war für die landwirtschaftlichen Betriebe wirtschaftlich. Die positive Preisentwicklung ist sehr stark auf die sehr hohen Weizenexporte zurückzuführen. Gleichzeitig richtet sich der Blick bereits auf die möglichen Marktverhältnisse im kommenden Vermarktungsjahr. Im Folgenden werden die Marktfaktoren für das auslaufende sowie das kommende Vermarktungsjahr bei Getreide diskutiert.

Exportweltmeister

Tägliche Bewertung der Witterung

Weltweite Vorräte nicht aussagefähig

Niedrige Vorräte in den Importländern

Weizenernte bedarfsdeckend

US-Maisrekordernte

Schlussfolgerung

 

 

Der Markt blickt auf die Ernte 2020 (17. Mai 2020)

Das laufende Vermarktungsjahr nähert sich dem Ende. Während die Exporte beim Weizen brummen und Corona weiterhin die Nachrichten bestimmt, richtet sich der Blick der Marktteilnehmer mit Auslaufen der Maikontrakte auf die neue Ernte im Sommer 2020. Nach Wochen mit wenig Regen in Teilen Deutschlands, Europas und auch der Schwarzmeerregion wurde mit Spannung auf die erste Produktionsschätzung des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums gewartet. Das USDA veröffentlichte in der zweiten Maiwoche die ersten Prognosen für die Produktion von Getreide und Ölsaaten im kommenden Vermarktungsjahr. Im Folgenden werden die veröffentlichten Zahlen beleuchtet und Schlussfolgerungen für die Vermarktung gezogen

Raps bleibt knapp

Weniger Weizen in Europa

Futtergetreide im Überfluss

Schlussfolgerung für die Vermarktung