Marktkommentar - News für KW 47/2019 - Region Schleswig-Holstein


Raps weiterhin Mangelware (17. Novemer 2019)

Im Oktober fielen zur Überraschung aller Marktteilnehmer die Rapspreise deutlich. So ging der Kurs für den Februarraps in Paris um 13 €/t auf 376 €/t Mitte Oktober. Wirkliche Gründe für den starken Kursrückgang waren nicht vorhanden. So war es keine Überraschung, als sich der Kurs für Raps in den folgenden Wochen stetig erholte. Dieser erreichte Mitte November mit 392 €/t sein Hoch der vergangenen 12 Monate. Ende der zweiten Novemberwoche lag der Kurs für den Februarraps bei 389 €/t. Auch regional sind die Preise gestiegen. So wurden zum gleichen Zeitpunkt ab Hof Preise in Höhe von 380-390 €/t genannt. Vereinzelt wurden auf der Großhandelsstufe die 400 €-Marke überschritten. Im Folgenden werden aktuellen Entwicklungen am Rapsmarkt näher beleuchtet.

Knappe Rapsversorgung in der EU

Ukraine bereits ausverkauft

Blick nach Kanada und Australien

Blick auf die neue Ernte

Entspannung am Sojabohnenmarkt

Schlussfolgerung

Wettbewerbsfähig im Export (3. November 2019)

Nach einem leichten, aber stetigen Aufwärtstrend des internationalen Getreidemarktes in den ersten zwei Oktoberdekaden gaben die Kurse an den Börsen in der letzten Dekade täglich leicht nach. Erste Börsianer wurden nach sechs aufeinanderfolgenden Tagen mit einem kleinen Minus bereits nervös. Das Minus betrug insgesamt 6 $/t. Der Dezemberweizen in Chicago schloss den Oktober mit 187 $/t. In den beiden vorangegangenen Oktoberdekaden war der Kurs um 15 $/t gestiegen. Auch in Paris gab der Kurs gegenüber seinem Oktoberhoch von 181 €/t um 3 €/t auf 178 €/t nach. Damit liegt er noch 2 €/t über Kurs der ersten Oktobertage. Der Preisrückgang ist eine leichte Marktkorrektur. Er sollte nicht als das Ende eines Zwischenhochs bezeichnet werden. Im Folgenden wird die aktuelle Entwicklung an den Getreidemärkten insbesondere am Exportmarkt beschrieben.

Weltweit hohe Weizennachfrage

Steigende Preise in den Schwarzmeerhäfen

Hohes ukrainisches Exporttempo

Weniger Weizen von der Südhalbkugel

Schlussfolgerung