Marktkommentar - News für KW 07/2019 - Region Schleswig-Holstein


Ausbleibende Reaktion auf USDA-Bericht (10. Februar 2019)

Durch den Shut-Down des US-Haushaltes standen in der amerikanischen Administration im Januar die Räder still. Die wöchentlichen und monatlichen Berichte über die amerikanischen und weltweiten Agrarmärkte wurden nicht erstellt. Vielen Marktteilnehmern fehlte daher die Orientierung. Daher warteten sie am 8. Februar auf den Bericht über die weltweite Entwicklung von Getreide und Ölsaaten. Das Kursfeuerwerk blieb aber weltweit an den Börsen aus. Die Kurse bewegten sich weiterhin seitwärts, da die Korrekturen insgesamt im erwarteten Rahmen ausfielen. Während in den USA die Sojabohne seit Jahresbeginn zwischen 330 $/t und 340 $/t gehandelt wurde, hat sich der Rapskurs in Paris seit der letzten Januardekade zwischen 370 und 372 €/t bewegt. Trotz der ausbleibenden Börsenreaktion hat sich die weltweite Versorgungslage seit dem Dezemberbericht von vor zwei Monaten verändert. Im Folgenden werden Marktfaktoren analysiert.

Weltweit weniger Ölsaaten

Raps weiterhin knapp

Argentinisches Biodiesel

Schlussfolgerung

Getreide in der Warteschleife (26. Januar 2019)

Seit Monaten blicken die Landwirte in der EU-28 auf die Seitwärtsbewegung der internationalen und regionalen Getreidemärkte. Der Weizenkurs in Paris schwankte seit September 2018 zwischen 197 und 207 €/t Ende Januar bewegte sich der Kurs für den Märzweizen am oberen Kursband. Die regionalen Märkte folgen den Vorgaben aus Paris. Innerhalb Deutschland haben sich die Weizenpreise ab Station für die Landwirte angeglichen. Landwirte nennen Verkaufspreise für Weizen zwischen 195 und 203 €/t. Im Binnenland werden nahezu die gleichen Preise wie an den hafennahen Standorten gezahlt. Die Qualität des Weizens spielt in den Verkaufsgesprächen eine untergeordnete Rolle. Der preisstabilisierende Faktor ist in vielen Regionen die Verarbeitungsindustrie. Besonders mit den Einkäufern von Kraftfutterwerken oder Ethanolwerken verlaufen die Preisverhandlungen auf dem aktuellen Preisniveau unproblematisch. Viele Landwirte haben ihre Vermarktung zu Beginn des Jahres fortgesetzt. Neben der Vermarktung am Binnenmarkt geht der Blick auf die Exportmärkte in der Erwartung der Erwartung von Preisimpulsen durch den Weltmarkt. Im Folgenden werden die aktuellen Marktfaktoren beleuchtet.

Russland im Rückwärtsgang

Ukraine ausverkauft

EU-Ware wenig nachgefragt

Abnehmende Weizenvorräte

Schlussfolgerungen für die Vermarktung