Marktkommentar - News für KW 47/2017 - Region Schleswig-Holstein


Raps: Preisobergrenze erreicht? (19. November 2017)

Die Stimmung am europäischen Rapsmarkt hellte sich in der letzten Oktober- und der ersten Novemberdekade weiter auf.¬¬ Während die Palmölkurse in Malaysia leicht nachgaben und sich die Kurse an den nordamerikanischen Börsen nahezu seitwärts bewegten, kletterte der Februarraps in Paris um 15 €/t auf 386 €/t. Anschließend gab der Kurs wieder leicht nach und schloss die zweite Novemberwoche bei einem Kurs von 379 €/t. Die deutschen Ölmühlen folgten der Entwicklung der Börse in Paris. Franko Ölmühle kletterten die Kurse in der Spitze auf 3¬¬¬85 bis 390 €/t. Vereinzelt wurde die Marke von 390 €/t übersprungen. Landwirte berichteten in der zweiten Novemberwoche im Streckengeschäft von Preisen ab Station in Höhe von 370 bis 380 €/t. Mittlerweile sind die Preise wieder um 5 bis 10 €/t gefallen. Im Folgenden soll der Frage nachgegangen werden, ob der Rapspreis sein Preishoch bereits überschritten hat. Hierbei ist zu beachten, dass der europäische Rapsmarkt stark von der internationalen Entwicklung des Ölsaaten- insbesondere des Sojabohnenmarktes abhängt.

Steigende weltweite Vorräte

Der Faktor China

Der europäische Rapsmarkt

Geringerer Rapsanbau zur Ernte 2018 

Schlussfolgerung für die Vermarktung

Warten auf Exportnachfrage (5. November 2017)

In den vergangenen vier Wochen war an den weltweiten Terminbörsen eine Seitwärtsbewegung zu beobachten. In Chicago bewegte sich der Dezemberweizen zwischen 152 und 162 $/t und in Paris zwischen 159 und 164 €/t. Am Weltmarkt fehlten die großen Meldungen, die das Kursniveau stark hätten verschieben können. Letztendlich reagierte der Markt lediglich auf Währungsschwankungen und auf die Ergebnisse der Exportausschreibungen. Den regionalen Märkten in Deutschland fehlten damit neue Impulse. Landwirte melden vereinzelt Kaufanfragen seitens des Handels, in denen für wenige Stunden ein Aufgeld auf das bisherige Preisniveau geboten wurde. Hinter den Anfragen stecken in der Regel konkrete Vertragsabschlüsse für die Mischfutter- und Mühlenindustrie sowie für den Export. Für die weitere Entwicklung des EU-Marktes richtet sich derzeit der Blick auf den Exportmarkt.

Schwacher Start in die Saison

Binnenmarktorientiert

Vorräte bleiben hoch

Starke EU-Nachfrage

Schlussfolgerung für die Vermarktung