Marktkommentar - News für KW 08/2018 - Region Schleswig-Holstein


Licht und Schatten am Getreidemarkt (11. Februar 2018)

Bei einem Blick auf die weltweiten und regionalen Getreidemärkte haben sich im Winter 2017/18 die Getreidepreise nicht bewegt. In Paris bewegte sich der Märzweizen seit Jahresbeginn zwischen 155 und 161 €/t. Die Landwirte in der EU-28 warten seit Wochen darauf, dass die Importeure am Weltmarkt ihre Kaufabsichten auf EU-Ware lenken. Grundlage einer von Verkäufersicht erhofften Aufwärtsbewegung war ein zu erwartender Wintereinbruch in der Schwarzmeerregion und die damit verbundenen logistischen Lieferprobleme. Der harte Winter blieb aus und damit sind russische Exporteure jeden Tag lieferfähig. Die Hoffnung auf steigende Preise am Markt schwindet damit jeden Tag. Aktuell stehen die Hiobsbotschaften im Fokus der Betrachter. Den positiven Preissignalen des Marktes wird dagegen derzeit wenig Beachtung geschenkt. Im Folgenden werden die Licht und Schattenseiten des Marktes diskutiert

Sinkende Vorräte – Gute Versorgungslage

Exportregion: Schwarzmeer 

Druck am Binnenmarkt

EU-Vorräte unkritisch

US-Dollar im leichten Aufwind

Gerste gefragt

Trockenheit in Amerika

Schlussfolgerung 

Rapspreis im freien Fall (28. Januar 2018)

Seit Jahresbeginn hat  der Druck am europäischen Rapsmarkt stark zugenommen. In Paris fiel der Kurs für den Mairaps von 360 €/t auf 345 €/t. Seit dem Kurshoch am 8. November gab der Kurs um 42 €/t nach. Die Ölmühlen folgen den Vorgaben der Pariser Börse. Die Ölmühlen in den Seehäfen Rostock und Hamburg nannten am Ende der vierten Januarwoche franko Werk einen Preis von 340 €/t und 342 €/t. Im Binnenland liegen die Preisgebote franko Ölmühle 5 bis 10 €/t oberhalb der Küstenstandorte. Eine Ausnahme ist Straubing, deren Gebote den Preisen der Seehäfen folgten. Regional ist der Erzeugerpreis ab Hof in Deutschland auf unter 330 €/t gefallen. Dagegen ist der Ölsaatenmarkt außerhalb der EU-28 zuletzt positiv gestimmt.  In  Chicago ist die Märzbohne im Januar um 16 $/t auf 362 $/t und im kanadischen Winnipeg um 5 CAD/t auf 494 CAD/t gestiegen. Im Folgenden werden die unterschiedliche regionale Marktentwicklung und die Aussichten für die kommenden Wochen erläutert.

Zu viel Rapsöl 

Ölschrote im Aufwind

Zunehmendes weltweites Rapsangebot

Schlussfolgerung